Formen der Zusammenarbeit

Die ZSI-Ingenieurdienstleistung erbringen wir in unseren Konstruktionsbüros oder im Hause unserer Kunden. Als vertragliche Basis kommen die Arbeitnehmerüberlassung bzw. der Werk-/Dienstvertrag in Betracht. Dabei bestimmt die Leistungsbeschreibung sowie der technische und organisatorische Ablauf des Engineeringprojektes die richtige Vertragsart und den Projekterfolg.

 

Rechtsbedingungen bei der Arbeitnehmerüberlassung

Gegenstand des Arbeitnehmerüberlassungsvertrages ist die befristete Zurverfügungstellung eines qualifizierten ZSI-Mitarbeiters, nicht die Erbringung eines bestimmten oder bestimmbaren Leistungserfolges.

  • Die Arbeitnehmerüberlassung ist die richtige Vertragsform, wenn folgende wesentliche Kriterien vorliegen:
  • Der Arbeitnehmer ist bei der Ausübung seiner Tätigkeit in die Betriebsorganisation des Entleihers  eingegliedert.
  • Das Weisungsrecht bei der Ausführung der Arbeitsleistung wird von Vorgesetzten des Entleihbetriebes ausgeübt.
  • Der Arbeitnehmer verfolgt den Betriebszweck des Entleihunternehmens.
  • Die Vergütung zwischen Entleiher und Verleiher erfolgt grundsätzlich nach Zeiteinheiten.
     

Rahmenbedingungen einer Überlassung:
ZSI legt bei allen Ingenieurdienstleistungen, die im Rahmen des AÜG erbracht werden, den Tarifvertrag zwischen dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeit eV (iGZ) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) vom 29.5.2003 sowie des Branchenzuschlags-Tarifvertrages in der Metall- und Elektroindustrie (TV BZ ME) zugrunde.
 
Hieraus ergeben sich für Sie als Entleihunternehmer u.a. folgende Vorteile:

  • Sorgsame Beachtung des Equal-Pay-Gebotes ab 01.04.2017 durch ZSI
  • Genaue Einhaltung der zeitlichen Begrenzung der Überlassungsdauer, je nach Tarifzuordnung des Entleihers zwischen 18 und 48 Monate
  • Absolute Verlässlichkeit als AÜ-Partner durch die beanstandungsfreie, unbefristete AÜ-Erlaubnis seit 1986




Rechtsbedingungen eines Werk-/Dienstvertrages

Ein Werkvertrag verpflichtet den Auftragnehmer zur Herstellung eines vom Auftraggeber bestellten Werkes. Der Auftragnehmer trägt hierfür das Unternehmerrisiko.

Ein Werkvertrag ist die richtige Vertragsform, wenn folgende wesentliche Kriterien vorliegen:

  • Die Verpflichtung zur Erbringung eines konkret bestimmten Leistungserfolges.
  • Die unternehmerische Verantwortung von ZSI für den Leistungserfolg und die Dispositionsfreiheit von ZSI über die einzusetzenden Mitarbeiter.
  • Keine Eingliederung des ZSI-Mitarbeiters in den Betrieb des Auftraggebers.
  • Erfolgsorientierte Abrechnung, Haftungs- und Gewährleistungsverpflichtungen